
Besondere Caminos
Manche Wege brauchen etwas mehr als eine Packliste.
Eltern / Großeltern & Kind
Ein gemeinsamer Camino ist nicht einfach derselbe Camino zu zweit.
Zu zweit oder als Familie loszugehen klingt zunächst einfach: gleicher Weg, gleiches Ziel, gleicher Rucksackrhythmus.
Unterwegs zeigt sich ziemlich schnell, dass jeder seinen eigenen Camino geht. Der eine möchte weiter, während der andere längst eine Pause braucht. Was für einen Erwachsenen ein anstrengender Tag ist, kann sich für ein Kind völlig anders anfühlen. Und manchmal ist gerade derjenige mit den kürzeren Beinen morgens als Erster wieder startklar.
Als ich 2017 mit meinem damals zehnjährigen Sohn Luis knapp 250 Kilometer auf dem Camino Francés unterwegs war, habe ich genau das erlebt. Es ging nicht darum, dass einer sich dem anderen anpasst. Wir mussten unseren gemeinsamen Rhythmus finden.
Wie weit möchten wir heute gehen? Wann ist eine Pause dran? Was braucht jeder von uns, damit es wirklich unser gemeinsamer Weg bleibt?
Genau darum geht es bei der Vorbereitung eines gemeinsamen Caminos.


Unterwegs sein. Durchhalten. Gemeinsam etwas erleben.
Ein gemeinsamer Weg braucht Platz für unterschiedliche Bedürfnisse – und für die Momente dazwischen.
Gemeinsamen Camino besprechenBlind oder sehbeeinträchtigt
Wo beginnt eigentlich die Barriere?
Camino Crew möchte der Frage nachgehen, wie ein gemeinsamer Camino mit blinden oder sehbeeinträchtigten Menschen aussehen könnte.
Noch kein Angebot. Eine Einladung.
Die Idee ist in Entwicklung. Voraussetzungen, Unterstützung und ein möglicher Rahmen sind noch zu klären. Dafür möchte ich mit Menschen sprechen, die ihre Perspektive und Erfahrung einbringen.
Mit mir über das Projekt sprechen
Nicht die Voraussetzung entscheidet, ob ein Weg besonders wird.
Lass uns darüber sprechen, was ein gemeinsamer Weg braucht.
